99 Tipps für dein Leben ohne Plastik – Plastikfrei Leben | EcoYou

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99 Tipps & Tricks für dein Leben ohne Plastik – Plastikfrei Leben

Durchschnittlich jeder Bürger in Deutschland produziert jährlich über 200 kg Müll. Leere Joghurtbecher, Shampooflaschen, Plastiktüten, Verpackungsmüll und jede Menge Einwegplastik. Doch wie sieht ein Leben ohne Plastik aus? In diesem Artikel verraten wir dir 99 „Plastikfrei leben“-Tipps. Wie viele Dinge setzt du bereits um?

Plastikfrei leben – aber wieso?

Eine ins Meer geworfene Plastikflasche benötigt ca. 450 Jahre, bis sie in kleine Plastikpartikel, in Mikroplastik, zersetzt ist. Vollständig können Plastikflaschen von der Natur nie abgebaut werden, da sie eine künstliche Substanz haben. Plastik mischt sich in die Nahrung vieler Meerestiere wie Schildkröten und Fische. Durch den Verzehr von Fisch gelangt Plastik schließlich auch auf unseren Teller.

Jährlich produziert der Durchschnittsbürger ca. 212 kg Müll. Ein grosser Teil ist hiervon ohne Frage – Plastik. Egal ob Plastikfalschen, Plastikbesteck oder Plastikverpackung – Plastik lauert überall. Plastikfrei leben – Geht das? Mit unseren 99 ultimativen Alternativen zeigen wir dir, wie du Plastik vermeiden kannst. Leben ohne Plastik – so funktioniert‘s.

Inhaltsverzeichnis (Gleich zum entsprechenden Punkt springen)

Badezimmer
Küche
Haushalt
Unterwegs Plastik sparen
Baby & Kind
Party – plastikfrei feiern
Schule/ Uni
Weitere Tipps
Gründe für ein Plastikfreies Leben

Bad – Plastikfrei Leben Tipps

01. Ein Stück Seife ersetzt einige Plastikspender. Aleppo Seife* kann optimal für die Körperpflege sowie das Waschen der Haare eingesetzt werden und reduziert so Plastikmüll.

02. Greife statt zur herkömmlichen Plastikzahnbürste doch einfach mal zu einer Zahnbürste aus Bambus. Bambus- Zahnbürsten* eignen sich auch ideal als Geschenk.

03. Zahnpasta selbst herstellen ist gar nicht schwer. Du kannst hierbei komplett auf die Plastiktube verzichten. Hier zeigen wir dir, wie es geht. Die fertige Zahnpasta kann im Anschluss in einem Schraubglas aufbewahrt werden.

04. Mikroplastik frei einkaufen. Mikroplastik versteckt sich häufig hinter verschiedenen Fachbegriffen. Damit du beim Einkauf den Überblick behältst besorge dir diese App. Noch nie etwas von Mikroplastik gehört? Hier geht es zum Interview mit Isabelle zum Thema Mikroplastik.

05. Menstruationstasse statt Tampons. Im Laufe ihres Lebens verbraucht Frau ca. 12.000 Tampons oder Binden. Eine Menstruationstasse* kann mehrere Jahre genutzt werden und spart so eine Menge Müll. Die Menstruationstasse ist daher eine nachhaltige Alternative zu Tampons. Nach der Periode einfach die Tasse abkochen und bis zur nächsten Periode im Stoffbeutel aufbewahren.

06. Alternativ: waschbare Stoffbinden. Du stehst der Menstruationskasse noch zögerlich gegenüber und möchtest stattdessen lieber Binden benutzen? Kein Problem: Wie wäre es mit waschbaren Stoffbinden*? Diese können nach dem Gebrauch im Wäschenetz aufbewahrt werden und bei 90 Grad gewaschen werden.

07. Rasierhobel statt Einwegrasierer. Plastikfrei leben geht auch in Punkto Rasur. Greife zum Rasierhobel statt zum Einwegrasierer. Ein Rasierhobel* ist übrigens nicht nur etwas für Männer. So sind wir vom Rasierhobel überzeugt (zum RasierhobelErfahrungsbericht). Mit etwas Übung kann er sowohl von der Frau als auch vom Mann genutzt werden. 

08. Rasierseife oder Wasser statt Rasierschaum aus der Aluminiumdose. Bei herkömmlichem Rasierschaum stört mich besonders die Aluminiumdose, die bereits nach kurzer Zeit im Müll landet. Jedoch ist dies nicht der einzige Grund, auf Rasierschaum zu verzichten. Viele dieser Produkte beinhalten bedenkliche Inhaltsstoffe. Greife stattdessen zu müllfreien und unbedenklichen Alternativen wie Rasierseife* oder klarem Wasser.

09. Natürliche Hautpflege statt Chemie. Bei unserem Interview mit Michaela von Natürlich Schöner erfährst du, auf was du achten solltest. Hier gehts zum Interview.

10. Toilettenpapier unverpackt einkaufen. In vielen Unverpackt Läden findest du Toilettenpapier ohne überflüssige Plastikverpackung.

11. Ganz auf Toilettenpapier verzichten. Du möchtest noch einen Schritt weiter gehen? Ganz nach dem Motto Zero Waste statt Less Waste? Dann ist ein Bidet oder eine Po-Dusche* eine müllfreie Alternative. Alle Alternativen für ein müllfreies stilles Örtchen.

12. Holzkamm statt Plastikkamm. Seit über einem Jahr lebe ich nach der Water Only Methode. Um die Haare richtig zu pflegen ist ein Holzkamm* daher ideal. Einfach nach dem Waschen Haare kämmen. Einen Holzkamm kannst du natürlich auch benutzen, wenn du deine Haare mit Shampoo reinigst.

13. Haarwaschseife statt Shampoo in der Plastikflasche. Wer nicht gleich komplett auf Shampoo verzichten möchte kann seine Haare auch mit Haarseife waschen. Diese ist plastikfrei verpackt und du sparst die Plastikflasche.

Zudem wird sie häufig auch aus rein natürlichen Stoffen hergestellt.

Haarseife – warum auch du sie ausprobieren solltest

14. Wiederverwendbare Abschminkpads statt Einweg Wattepads. Nutze zum Abschminken wiederverwendbare Abschminkpads. Diese können im Anschluss einfach gewaschen werden und landen nicht im Müll.

15. WC Reinigungs-Tabs selbst herstellen. Statt den Chemiebomben aus dem Supermarkt kannst du deine WC- Reinigungs-Tabs doch einfach selbst herstellen. Hier erfährst du wie. 

16. Wattestäbchen müssen nicht sein. Persönlich benutze ich Wattestäbchen nur sehr selten. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass die Stäbchen aus Plastik sind und nach dem Gebrauch sofort im Müll landen. Zum Reinigen der Ohren eignet sich generell auch einfach klares Wasser.

Wer auf die Stäbchen nicht verzichten möchte, sollte sich mal Wattestäbchen aus Bambus* anschauen. Bambus ist ein natürlicher und schnell wachsender Rohstoff. 

17. Wundermittel Natron. Haushaltsnatron ist ein echter Allrounder. So kannst Du es nicht nur für die Küche und den Haushalt nutzen, sondern auch fürs Badezimmer. Was du genau damit machen kannst und welche herkömmlichen Artikel du mit Natron* ersetzen kannst, erfährst du hier.

18. Waschbare Stofftaschentücher. Wie wäre es,  Tempo Taschentücher  gegen waschbare Stofftaschentücher * auszutauschen? In unserer EcoYou Community gab es hierzu unterschiedliche Meinungen. Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare oder in die EcoYou Facebook Community.

19. Seifenreste optimal nutzen. Häufig finde ich bei Freunden und Bekannten Seifenreste, die jedoch keiner mehr nutzt. Eine gute Möglichkeit, Seifenreste zu nutzen, sind sogenannte Seifensäckchen*. Einfach Seifenreste in das Säckchen geben und für die nächste Dusche nutzen. Alternative: Nutze einen alten Waschlappen und sammle darin die Seifenstückchen.

20. Arganöl für die Haare und die Haut. Während einer Reise nach Marokko wurde ich auf Arganöl* aufmerksam. Ich nutzte das Öl schon lange für den Körper, das Gesicht und die Haare. Arganöl hat eine lange Tradition in Marokko. Mittlerweile nutze ich kein Arganöl mehr für die Haare, da ich mich für die Water Only Methode entschieden habe. 

21. Zahnpasta ohne Plastik und ohne Tube. Zähneputzen ohne Zahnpasta? Wie wäre es mit Zahnputztabletten? Keine Sorge, es handelt sich hierbei nicht um Tabletten aus der Apotheke. Die Zahnputztabletten findest du in vielen Unverpackt-Läden. Persönlich konnten wir diese plastikfreie Alternative noch nicht testen. Jedoch haben wir den Tipp von Julia aus unserer EcoYou Community erhalten und werden es bald ausprobieren. Plastikfrei leben jetzt auch bei der Zahnhygiene.

22. Zungenschaber ohne Plastik. Bleiben wir bei der Zahnhygiene und einem Leben ohne Plastik. Statt des Zungenschabers* aus Plastik einfach auf die plastikfreie Alternative aus Kupfer zurückgreifen. Befreie deine Zunge von Bakterien und starte so frisch und plastikfrei in den Tag.

Leben ohne Plastik – im Badezimmer mit etwas Vorbereitung doch gar nicht so schwierig oder? 

Wieviele der plastikfreien Tipps fürs Badezimmer setzt du bereits um? Schreib es uns in die Kommentare.

Küche – Plastikfrei leben Tipps

Auch in der Küche treffen wir heutzutage auf eine große Bandbreite an Plastik. Mit unseren „Plastikfrei leben“-Tipps für die Küche möchten wir dich unterstützen, ein Leben ohne Plastik leben zu können. Welche plastikfreien Alternativen es für die Küche gibt, erfährst du jetzt.

Übrigens: Wir sind gespannt, wieviel Tipps du bereits umsetzt – schreib es uns in die Kommentare. 

23. Nutze alte Marmeladen- und Einmachgläser für die Aufbewahrung von Reis, Nudeln und weiteren Lebensmitteln. 

24. Ersetze kaputte Kochutensilien* durch plastikfreie Alternativen aus Holz oder Bambus. Neben einem Leben ohne Plastik liegt uns auch ein minimalistischer Lebensstil am Herzen. Sollte dein Plastiklöffel noch in Ordnung sein, nutze ihn, bevor du ihn austauschst, oder verschenke ihn.  

25. Sage Nein zu Plastik-Strohhalmen. Nutze plastikfreie Alternativen aus Bambus oder Glas.

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26. Nutze wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze aus Baumwolle statt Plastiktüten zum Einkauf von Obst und Gemüse. Hier findest du die Baumwollnetze von EcoYou* 🙂 

27. Stelle dein Spülmittel ganz einfach selbst her. Vermische dazu 1 Teelöffel Natron mit 1 Esslöffel Soda sowie einige Tropfen eines ätherisches Öles (bsp. Zitrone). Fertig! 

28. Verzichte beim Einkauf auf Produkte, die übermäßig in Plastik verpackt sind sowie auf Verpackungen in der Verpackung. Besonders bei Süßigkeiten kommt es häufig vor, dass in der Verpackung noch viele weitere einzelne Verpackungen sind. Zwar kann man sich die Süßigkeiten so vielleicht besser einteilen, jedoch entsteht hierbei auch mehr Abfall.

29. Unverpackt einkaufen. Besuche am Wochenende doch einfach mal einen Unverpackt Laden. Hier kannst du deine Lebensmittel unverpackt einkaufen. Schnapp dir dazu Aufbewahrungsboxen oder Einmachgläser.

30. Kaufe dein Obst und Gemüse unverpackt & frisch auf dem Wochenmarkt oder bei dem Gemüsehändler um die Ecke. Bevorzuge im Supermarkt unverpacktes Obst und Gemüse.

31. Koche frisch und verzichte auf Fertiggerichte in Plastikverpackungen. Plastikfrei leben sorgt für Abwechslung auf deinem Speiseplan.

32. Sag Nein zu Kapsel-Kaffee. Kapsel-Kaffee ist auf das Kilo gerechnet nicht nur sehr teuer, sondern auch extrem schlecht für die Umwelt. Greife stattdessen zu Fair trade Kaffee.

33. Trinke Leitungswasser statt Wasser aus der Plastikflasche. Das Leitungswasser in Deutschland unterliegt strengen Auflagen. Solltest du dir unsicher sein, ob du das Leitungswasser in deiner Stadt trinken kannst, frag einfach mal bei deiner Gemeinde nach.  

34. Verzichte auf Alu-Folie und greife stattdessen zu Frischhaltetüchern aus Bienenwachs. Die Frischhaltetücher findest du hier.

Alternativ kannst du dir wiederverwendbare Bienenwachstücher aus Biobienenwachs, Biojojobaöl und heimischem Baumharz aus upgecycelten Stoffen, in Handarbeit hergestellt, zulegen. Diese werden CO2-neutral versendet. Auf Beeofix findest du diese ressourcenschonende Alternative zu Alu- und Plastikfolien.

35. Aufbewahrungsboxen für Fleisch und KäseLass dir deine Wurst, dein Fleisch und deinen Käse direkt in eine Aufbewahrungsbox geben.

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36. Greife zu Glas statt zu Plastik. Persönlich greifen wir so oft es geht zu Lebensmitteln im Glas statt in Plastik. Ganz egal ob bei Getränken oder anderen Lebensmitteln. Häufig schmecken diese nicht nur besser, sondern sind auch besser für die Umwelt.

Lebensmittel, die du im Glas kaufen kannst:

Milch, Tomatensoße, Wasser, Saft, Marmelade, Nusscreme, Brotaufstrich, Senf, Ketchup – die Liste ist lang. Du siehst – ein plastikfreier Einkauf muss nicht schwer sein. 

37. Einfrieren statt wegwerfen. Du hast zu viel gekocht? Kein Problem – die meisten Lebensmittel kannst du problemlos einfrieren. Gefrierbeutel aus Plastik benötigst du hierbei auch nicht zwangsläufig. Brot und Brötchen kannst du so beispielsweise in einem Baumwollbeutel einfrieren, Essensreste in Aufbewahrungsboxen. Mit Glas solltest du jedoch aufpassen.

38. Waschbare Stoffservietten statt Wegwerf-Servietten. Waschbare Servietten sind nicht nur viel besser für die Umwelt, sie sehen zudem auch noch viel hochwertiger und besser aus.

Wenn du genau wissen möchtest, wie du Plastik beim Einkaufen vermeiden kannst, dann können wir dir den Beitrag plastikfrei einkaufen: Tipps und Tricks sehr ans Herz legen.

Welche Tipps für ein Leben ohne Plastik in Bezug auf die Küche möchtest du zukünftig umsetzen? Schreib es uns unbedingt in die Kommentare!

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Haushalt – Plastikfrei Leben Tipps

Weitere Tipps und Tricks für ein Leben ohne Plastik gefällig? Weitere Alternativen für deinen Haushalt gibt es jetzt:

39. Nein zu Werbung. Bringe einen „Bitte keine Werbung“- Aufkleber an deinem Briefkasten an. So sparst du unnötige Werbung und Plastik. Damit dein Briefkasten in Zukunft auch von unnötiger Werbung verschont bleibt, haben wir „Bitte keine Werbung – Liebesbriefe sind okay“-Aufkleber für dich. Die bekommst du zum Selbstkostenpreis hier.

40. Verzichte auf Plastikblumen und bepflanze deinen Garten oder Balkon. Ideen für deinen Balkon haben wir hier für dich zusammengestellt. 

41. Leih dir Dinge statt sie zu kaufen. Du möchtest ein Bild aufhängen, hast aber gerade keinen Hammer? Leih dir Gegenstände, die du nur einmalig benötigst, statt sie zu kaufen. In vielen Städten gibt es sogenannte „Free your Stuff“- Gruppen. Hier kannst du nach Dingen fragen, die du benötigst und die andere Menschen momentan nicht mehr benötigen.

42. Reparieren statt neu kaufen. Häufig kann man Gegenstände doch noch reparieren. In einigen Städten gibt es auch sogenannte Repair-Cafés; dort kannst du mithilfe von Fachleuten kaputte Haushaltsgeräte reparieren.

43. Raumerfrischer selber machen. Statt auf chemische Raumerfrischer aus Plastik zurückzugreifen, mach dir deine Raumerfrischer ganz einfach selbst. Eine simple, aber duftende Idee ist es, beispielsweise eine Orange mit Nelken zu bestücken. Besonders für die Weihnachtszeit eignet sich dieser Raumduft ausgezeichnet. Müll vermeiden kann so einfach sein, oder?

44. Plastikfreies Kinderspielzeug. Wie wäre es mit einer Eisenbahn aus Holz statt aus Plastik? Kinderspielzeug aus Holz ist im Gegensatz zu Plastik natürlich und kann häufig auch noch Jahrzehnte später genutzt werden.   >> Mehr Ideen für plastikfreies Kinderspielzeug findest du in unserem dazugehörigen Artikel.

45. Aufladbare Batterien. Zugegeben, nicht aus Plastik jedoch dennoch ein Gegenstand, den wir bei unseren Clean Ups sehr häufig vorfinden. Batterien werde so vom Wegwerf-Artikel zu einem wiederverwendbaren Zero Waste Hero. 

46. Nachhaltige & langlebige Möbel statt Billigprodukte aus Plastik. Während ich diese Zeilen schreibe, sitzen wir in einem Café mit Holzmöbeln. Zugegeben, die Holzmöbel sind nicht mehr die modernsten, aber dennoch haben sie einen ganz besonderen Charme. Während Möbel aus Plastik wahrscheinlich schon 5x ausgetauscht worden wären, halten die Tische und Stühle aus Holz seit mindestens 20 Jahren. Besonders sind die Möbel auch. Tolle Möbel aus Holz oder Glas findest du auch in Second-Hand-Möbelgeschäften.

47. Waschmittel selbst herstellen. Auch in Waschmitteln findet sich immer häufiger Mikroplastik. Weichspüler ist in Plastik verpackt – doch wie wäre es, einfach mal Waschmittel selbst herzustellen? Hier erfährst du, wie.

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Unterwegs – Plastikfrei leben Tipps

Besonders unterwegs fällt es häufig schwer, auf Plastik zu verzichten. Mit unseren Tipps zeigen wir dir, wie du Plastik auch unterwegs den Kampf ansagen kannst. Unsere Plastikfrei Leben Tipps für unterwegs eignen sich sowohl für den Ausflug mit der Familie, den Einkauf als auch für den Urlaub:

48. Wiederverwendbare Trinkflasche statt PET-Flasche. Achte bei der Wahl deiner wiederverwendbaren Trinkflasche* darauf, dass sie BPA-frei ist. Eine Auswahl findest du in diesem Artikel.

49. Lunchbox für unterwegs. Nimm dir deinen Snack für unterwegs mit. Egal ob Käsebrot oder Reste vom Vorabend –mit einer Metalldose* hast du deinen Snack immer dabei und kannst so auf Plastik-to-go aus dem Supermarkt verzichten.

50. Wiederverwendbarer Kaffeebecher. Nimm dir deinen Kaffee bequeme von zu Hause mit oder lass ihn dir in deinen wiederverwendbaren Kaffeebecher* gießen. Allein in Berlin landen täglich 450.000 Coffee-to-go Becher im Müll. Setze ein Zeichen.

51. Nutze zum Einkaufen wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze statt Plastiktüten. Die Taschen kannst du auch ideal für den Einkauf beim Bäcker nutzen.

52. Stofftasche statt Plastiktasche. Jährlich werden weltweit 1 Billion Plastiktüten verbraucht. Die durchschnittliche Nutzung liegt hierbei bei lediglich 25 Minuten. Nimm zum Einkaufen daher eine Stofftasche*. 

53. Waffel statt Becher. Sommerzeit = Eiszeit. Bestell dein Eis in der Waffel statt im plastikbeschichteten Becher. Das schmeckt sogar der Umwelt.

Vegan? Nimm dir dein eigenes Schälchen mit – wir haben es selbst ausprobiert und wurde problemlos angenommen.

54. Verzichte auf Kaugummi und kau doch mal frische Minze. Kaugummi besteht größtenteils aus Plastik und seien wir mal ehrlich, wer hat Lust auf Plastik zu kauen?

55. Plastikfreie Kleidung kaufen. Achte beim Kleiderkauf auf die Faserzusammensetzung. Verzichte auf Fasern wie Polyester Polyethylen, Elastan und Lycra, da diese nicht besonders gut für die Umwelt sind.

Beach Clean Up organisieren - Trash Hero - Plastikfrei Leben - Soziale Produkte EcoYou Leben ohne Plastik - Plastikprodukte vermeiden

56. Plane ein Clean Up oder nimm an einem teil. Unterwegs bist du bereits ziemlich plastikfrei? Wie wäre es mit einem Clean up? In der Clean up the Planet Gruppe erfährst du, ob es bald ein Clean-Up in deiner Umgebung gibt. Kein Clean- Up in deiner Nähe? Plane dein eigenes Clean-Up. Wie du das machst, erfährst du in unserem Artikel zum Thema Clean Up selbst organisieren

57. Natürliche Lufterfrischer statt Chemie fürs Auto. Vielleicht kennst du es ja – den Moment, wenn du in ein Auto steigst und aufgrund des Chemiegeruchs fast umfällst. Einige Menschen setzen auf Duftbäumchen oder andere chemische Dufterfrischer fürs Auto. Mach doch einfacher häufiger das Fenster auf oder mach dir deinen Lufterfrischer einfach selbst.

58. Zero Waste Paket für Unterwegs. Pack dir einen Strohhalm und Besteck ein und verzichte so unterwegs auf Einwegbesteck aus Plastik.

59. Verzichte auf Produktproben. In vielen Geschäften bekommt man kleine Duft- oder Shampooproben geschenkt. Diese verursachen jedoch in erster Linie eines – viel Plastikmüll. Solltest du Interesse an einem Duft haben, probiere ihn im Laden aus und spare dadurch Plastikmüll.

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Baby & Kind – Plastikfrei Leben Tipps

Bereits direkt nach der Geburt werden Babys mit Plastik konfrontiert. Willkommen in einer Welt voll mit Plastik. Doch das muss nicht sein. Hier erfährst du plastikfreie Tipps für deinen Nachwuchs.

60. Waschbare Stilleinlagen als müllfreie Alternative. Eine müllfreie Zero Waste Alternative zu Einweg-Stilleinlagen sind waschbare Stilleinlagen aus Baumwolle. Diese kannst du dir auch selbst aus Stoffresten nähen.  

61. Wiederverwendbare Stoffwindel statt Einweg-Windel. Der Mülleimer vieler Familien mit Kleinkindern ist meist vor allem mit einem gefüllt: mit Windeln. Der Abbau von Windeln benötigt in der Natur ca. 300 Jahre. Eine Stoffwindel* ist hier die umweltfreundlichere Alternative.

62. Plastikfreie Brotdose für den Kindergarten oder die Schule. Ganz egal, ob Kindergarten oder Schule – versorge deine Liebsten mit frischem und gesundem Essen. Aber nicht in einer Plastikdose, sondern schau nach plastikfreien Alternativen. Eine Idee ist hierbei die Brotbox von ajaa! *aus nachwachsenden Rohstoffen.

63. Langlebiges Kinderbesteck aus Edelstahl statt aus Plastik. Zur Geburt habe ich damals Kinderbesteck aus Edelstahl geschenkt bekommen. Neben einem kleinen Zwerg war mein Name eingraviert. Nach über 28 Jahren habe ich das Besteck noch immer. Statt Kinderbesteck aus Plastik, welches nach kurzer Zeit ersetzt werden muss, besser gleich auf langlebiges Besteck aus Edelstahl zurückgreifen. Hier gibt es das Besteck sogar mit eigener Gravur.* 

64. Holzbausteine statt Plastik-Spielzeug. Die guten alten Holzbausteine* haben noch lange nicht ausgedient. Lass deine Kinder Gebäude, Straßen, Städte bauen – und das Ganze ohne Sorge um Weichmacher oder andere schädliche Zusätze.

65. Lass dich nicht verrückt machen. Besonders Schwangeren und jungen Eltern wird häufig suggeriert, eine Vielzahl an Gegenständen für die Schwangerschaft und das Neugeborene zu benötigen. Viele Gegenstände benötigst du jedoch nicht. Viele Sachen kannst du beispielsweise selbst herstellen (Stilleinlagen), gebraucht kaufen oder du benötigst sie gar nicht.

66. Babybrei selbst kochen. Seit einiger Zeit wird Babybrei aus Einweg-Quetschbeuteln sehr stark beworben. Kaum zu glauben, aber vor einigen Jahren gab es die Einweg-Quetschbeutel nicht und dennoch haben sich die Babys ganz normal entwickelt! Der Brei aus dem Gläschen tut es absolut auch und ist im Vergleich auch noch um einiges nachhaltiger und plastikfrei. Wenn du nicht auf die Quetschbeutel verzichten möchtest, dann greife stattdessen doch auf wiederverwendbare Quetschbeutel* zurück. 

67. Kaufe Second Hand. Nicht nur bei Kleidung, sondern auch bei der Grundausstattung oder beim Spielzeug. Kinder wachsen besonders in den ersten Monaten / Jahren super schnell. Bevor Du dir eine Menge Dinge kaufst, schaue doch, ob Du sie gebraucht kaufen kannst.

Leben ohne Plastik - Plastikfrei Leben - Party

Party – Leben ohne Plastik Tipps

68. Verzichte auf Einweggeschirr. Zugegeben: Nach einer ausgiebigen Feier hat man häufig keine Lust, Geschirr zu spülen, aber wie wäre es, wenn du deinen Gästen stattdessen Finger Food auftischst? Für Finger Food benötigt man kein Plastikgeschirr und auch keine Plastikteller. Win-win daher für dich, aber auch für die Umwelt.

69. Nein zu Plastiktrinkhalmen. Verzichte auf Trinkhalme aus Plastik. Überlege dir, wie oft du abseits von Feierlichkeiten/ Parties aus einem Trinkhalm schlürfst? Gar nicht so häufig, oder? Lass Trinkhalme aus Plastik daher auch auf deiner Party weg und greife stattdessen zu plastikfreien Alternativen aus Glas, Edelstahl oder Bambus

70. Partydekoration mal anders. Verzichte auf Partydeko aus Plastik. Du möchtest Konfetti? Wie wäre es mit alten Unterlagen, die du nicht mehr anderweitig nutzen kannst, und mach dir dein Konfetti mit dem Locher selbst.

71. Glas statt Plastik. Ganz egal, ob du mit Sekt anstoßen möchtest oder auf härteren Alkohol zurückgreifen möchtest – greife zu echten Gläsern statt zu Wegwerfgläsern. Persönlich finde ich sie nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch um einiges schicker.

72. Selbst ist der Gast. Du hast eine große Feier geplant, jedoch fehlt es dir an Gläsern, Besteck oder Stühlen? Bevor du auf günstige Alternativen aus Plastik zurückgreifen musst, frag deine Gäste, ob sie stattdessen nicht ihren Lieblingsbecher/ -Teller und Ähnliches mitbringen können. Eine lustige Idee, die dir zudem den Abwasch erspart.

73. Stoffservietten statt Einwegservietten. Besonders bei Festlichkeiten sind Stoffservietten eine müllfreie Alternative. 

74. Geschenke müllfrei verpacken. Verpacke Geschenke doch mal anders. Wie wäre es mit Naturmaterialien oder einer alten Zeitung? Ein häufig genannter Tipp aus der EcoYou Community sind auch Geschenktüten. Diese können im Vergleich zu Geschenkpapier immer wieder genutzt werden. Super Idee, wie wir finden. In der EcoYou Community findest du weitere tolle Tipps. 

 Leben ohne Plastik Blog - Plastik sparen in der Schule - Leben ohne Plastik in der Uni nachhaltig sein

Schule/ Uni / Büro – Plastikfrei Leben Tipps 

75. Holz statt Plastik. Während meiner Schulzeit sind mir einige Plastiklineale gebrochen – das Lineal aus Holz hingegen war unkaputtbar. Eine plastikfreie und nachhaltige Alternative ist daher das Lineal aus Holz.

76. Bücher gebraucht kaufen. Jedes Semester das Gleiche: Neue Bücher mussten her. Da die Bücher in der Bibliothek nicht für alle Studenten ausreichten, wurden am Anfang des Semesters immer fleißig Bücher bestellt. Statt neue Bücher zu kaufen, frag doch einfach mal in höheren Semestern nach. Viele Studenten benötigen die alten Bücher nicht mehr und sind froh über ein paar Euro. Ansonsten schau doch einfach mal bei Bücherseiten im Internet nach.

77. Pausenbrot in Brotbox. Statt dir während der Pause einen Salt-to-go in Einwegverpackung zu kaufen, mach dir deinen eigenen Pausensnack und bring ihn in der Lunchbox mit. 

78. Mal wieder in der Mensa essen. Dein Kühlschrank ist leer und nichts zu Hause, was du als Pausensnack mit in die Uni nehmen könntest? Dann geh doch mal wieder in die Mensa. Statt eines Salat-to-go aus dem Supermarkt bekommst du dein Essen hier frisch und plastikfrei.  

79. Eigenen To-go-Becher mitbringen. Nach einigen Vorlesungen war der Abfalleimer bis oben hin gefüllt mit Einweg-to-go-Bechern. Einige Vorlesungen sind wahrscheinlich echt nur mit einer Tasse Kaffee auszuhalten, aber schnapp dir doch deinen eigenen To-go-Becher.

80. Mit dem Rad zur Uni. Schwing dich mal wieder auf deinen Drahtesel und fahre mit dem Rad zur Uni. Persönlich fand ich den Weg zur Uni die perfekte Möglichkeit, sich aktiv zu betätigen, den Kopf freizubekommen und Zeit in der Natur zu verbringen.

81. Mit dem Rad zur Arbeit. Du gehst nicht (mehr) zur Uni? Auch zur Arbeit kann man mit dem Rad fahren 😉

82. Überlegen, dann kopieren/ drucken. Vor der Prüfung wurde häufig kopiert und gedruckt was das Zeug hielt. Alles was auch nur ansatzweise klausurenrelevant sein konnte, wurde ausgedruckt. Überlege dir, bevor du das nächste Mal druckst, ob du das Ganze wirklich brauchst und ob du es tatsächlich anschauen wirst.

83. Papierloses Büro. Auch wenn ein komplett papierloses Büro in deinem Geschäft nicht möglich ist, sprich das Thema doch einfach mal an. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, bereits einen Teil des Papiers zu sparen.

84. Auffüllen statt wegwerfen. Ganz egal, ob Kugelschreibermine oder Textmarker: Ersetze die Mine von deinem Kugelschreiber und fülle den Textmarker mit Farbe auf, statt ihn gleich zu entsorgen, und spare dadurch Müll.

85. Druckerpatronen auffüllen. Auch die Farbe deiner Druckerpatrone kannst du auffüllen lassen statt dir jedes Mal eine neue Patrone zu kaufen. So reduzierst du deinen Plastikmüll und sparst zudem Geld. Das Auffüllen der Patronen ist meist um einiges günstiger als neue Patronen.

Weitere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

86. Nimm mal wieder das Fahrrad und lass das Auto stehen. Ein Großteil aller zurückgelegten Strecken beläuft sich auf unter 5 km. Überlege dir, bevor du das nächste Mal gemütlich eine Strecke mit dem Auto zurücklegen möchtest: Kannst du die Strecke vielleicht auch mit dem Rad zurücklegen? 

87. Licht aus. Häufig ist es pure Bequemlichkeit und so passiert es, dass in einem Raum das Licht brennt, obwohl man sich in einem ganz anderen aufhält. Achte beim nächsten Mal darauf, das Licht auszumachen, sobald du den Raum verlässt.

88. Nein zum Standby-Modus. Dass Geräte auch im Standby-Modus Strom kosten, ist klar, aber wusstest du, dass einige Geräte im Standby-Modus mehr kosten als im Gebrauch? Allen voran die Stereoanlage. Ziehe beim nächsten Mal daher den Stecker. 

89. Mitfahrgelegenheit oder öffentliche Verkehrsmittel. Für kürzere Strecken hatten wir ja bereits vorgeschlagen, mal das Rad zu nutzen. Solltest du weitere Strecken zurücklegen müssen oder aus anderen Gründen nicht mit dem Rad fahren, überlege dir, ob du auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel kommst. Vielleicht gibt es auch andere Menschen aus deiner Nachbarschaft, die zum gleichen Ort müssen, und ihr könnt eine Fahrgemeinschaft starten.

90. Teilen statt wegwerfen. Häufig kaufen wir mehr ein als wir tatsächlich benötigen. Das endet nicht selten damit, dass Lebensmittel schlecht werden und in der Tonne landen. Mit FoodSharing kannst du dies zukünftig vermeiden. Verschenke Lebensmittel, die du nicht mehr verbrauchen kannst, und mach anderen damit eine Freude.

91. Bücher tauschen. In einigen Städten gibt es sie bereits – Büchertauschregale. Hier kannst du deine alten Bücher hineinstellen und neuen Lesestoff herausnehmen. Früher mochte ich es auch gerne, meine Lieblingsbücher im Regal stehen zu haben, aber erneut las ich ein Buch nie. Gib deine Bücher weiter und mache anderen eine Freude. Viele Lieblingsbücher habe ich bereits in Tauschregalen entdeckt, die ich wahrscheinlich sonst nie entdeckt hätte. Schreib auf die letzte Seite doch noch einen kleinen Text für den neuen Leser 🙂 

92. Auf der anderen Seite. Viele Menschen beschriften nur die eine Seite eines Blattes. Aber wie wäre es mit der Rückseite? Auch können alte Briefe/ Unterlagen ideal als Schmierpapier genutzt werden.

93. Zero Waste Dinner statt Fast Food. Lade deine Freunde zu einem Zero Waste Dinner ein.

94. Less Waste statt Zero Waste. Der kompletten Verzicht auf Müll ist möglich, jedoch nicht ohne eine Menge Planung und Vorbereitung. Auch wenn es teilweise einfach aussieht, wie Menschen ihren Jahresmüll in einem Gurkenglas gesammelt haben – mach dich nicht verrückt. Geh locker an die Sache. 

95. Konsumiere bewusster. Viel Plastikmüll könnte zudem durch einen bewussten Konsum eingespart werden. Brauche ich das jetzt wirklich oder ist es einfach ein weiteres Produkt, welches nach kurzer Zeit unbenutzt in der Schublade/ dem Regal liegt? 

96. Verschenke nachhaltig. Dein Umfeld lebt bisher noch nicht nachhaltig? Vielleicht kennen sie die ganzen tollen nachhaltigen Produkte wie einen Rasierhobel, Gemüsenetze und anderes noch nicht. Verschenke nachhaltige Geschenke. 

97. Werde aktiv. Für ein Leben ohne Plastik müssen wir aktiv werden. In deinem Supermarkt findest du immer mehr Lebensmittel in Plastik? Schreibe einen Brief an den Filialleiter und schildere ihm dein Anliegen. 

98. Informiere Dich. Wusstest du, dass es einige gute Dokumentationen zum Thema Plastik gibt? Kennst du bereits den Film Weggeworfen oder Plastic Planet? Schau sie dir auf alle Fälle an – frage auch Freunde, Bekannte und die Familie, ob sie Lust haben, sich mit dir den Film anzusehen. In dem Artikel Filme, die man gesehen haben muss stellen wir Filme zum Thema Umweltschutz & Ernährung vor. Anschauen lohnt sich. 

99. Teile diesen Artikel. Je mehr Menschen wir von einem plastikfreies Leben überzeugen können, umso besser. In Asien mussten wir die Folgen von enormem Plastikkonsum bereits mehrfach mit eigenen Augen wahrnehmen. Wenn wir nicht bald etwas gegen den Plastikkonsum unternehmen, geht das Ganze nicht mehr lange gut. Die Auswirkungen sind bereits enorm – bis zum Jahr 2050 kann es laut Experten mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben. Tiere sterben, da sie Plastik mit Nahrung verwechseln, und auch der Mensch hat bereits Plastikpartikel im Körper. Teile diesen Artikel und setze damit ein Zeichen.

Geschafft! 99 Tipps, um Plastikmüll zu vermeiden.

Wie viele Punkte setzt du bereits um? Welche möchtest du in Angriff nehmen und welche bereiten dir momentan noch die größten Kopfschmerzen? Wir sind super gespannt, daher schreibe es uns auf alle Fälle in die Kommentare.

Gründe für ein Plastikfreies Leben

  • Bis zum Jahr 2050 könnte es mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben.
  • Im selben Jahr wird in 99 % aller Seevögel Plastik festgestellt werden können.
  • Falsch entsorgter Plastikmüll landet in unseren Weltmeeren, vermischt sich mit der Nahrung von Meerestieren und landet schließlich auf unserem Teller.
  • In den USA landen täglich über 500 Millionen Plastikstrohhalme im Müll .
  • Alle weltweit jährlich genutzten Plastiktüten würden aneinander gereiht 10.000 Mal die Erde umrunden.
  •  In den Weltmeeren schwimmen momentan über 100 Millionen Tonnen Plastik umher.
Auf was wartest Du noch? Starte jetzt in dein Plastikfreies Leben!

Interessante Bücher zum Thema 

 

Plastikfreie Zone – Sandra Krautwaschl

In dem Buch Plastikfreie Zone erklärt die Familie Krautwaschl wieso die 5-köpfige Familie plastikfrei lebt und wie sie den Alltag meistern. Super interessant, besonders auch für Familien.  

Sandra hat zum Thema auch einen sehr lesenswerten Blog, auch da unbedingt mal vorbei schauen.


Besser leben ohne Plastik – Anneliese Bunk

Wohl eines der bekanntesten Bücher zum Thema. Unbedingt reinschauen und tolle Tipps erfahren. 

Werde Teil der Nachhaltig & Plastikfrei Leben Community

Gemeinsam erreicht man bekanntlich mehr als alleine. Erhalte Antworten auf deine Fragen und tausche dich mit Gleichgesinnten aus. Für diesen Zweck haben wir die Nachhaltig und Plastikfrei Leben Community ins Leben gerufen. 

Dieser Artikel enthält Werbe- und Affiliate-Links. Für dich entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten sondern ermöglichen die Aufrechterhaltung der Website.

Lisa und Joy von EcoYou - Blog für ein plastikfreies Leben - Leben ohne Plastik - Tipps und Tricks

Deine Meinung ist gefragt!

Konnten wir dir mit den 99 Tipps helfen auf Plastik zu verzichten? Kennst du weitere Tipps und Tricks für ein Leben ohne Plastik? Was sind momentan deine größten Schwierigkeiten für ein plastikfreies Leben? Schreibe es uns in die Kommentare – wir sind gespannt darauf!

 

KLATSCH MIR EINE

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Plastikfrei Leben -Tipps für Zero Waste Life Style - Leben ohne Plastik - Einkaufen ohne Plastik Lebensmittel Küche Bad Kinder Zimmer EcoYou Blog Buch
2018-08-12T11:10:41+00:00

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20 Comments

  1. […] Ein bisschen bildhafte Inspiration gibt es auf der Facebook Seite von ECO YOU und auf der Website zum Thema Plastikfrei leben […]

  2. Ursula Henn 29. Dezember 2017 at 09:55 - Reply

    Hi, habe gerade eben euere Seite entdeckt. Gestern war ich am See spazieren. Dort hatte jemand eine etliche Meter lange Angelschnur einfach auf der Wiese entsorgt. Die Gänse laufen dort herum, Vögel… Es dauerte eine Weile, bis ich diese Nylonschnur zusammengerafft bekam. Es war ein richtig dickes Bündel geworden. Habe es im Abfalleimer entsorgt. Warum sind Menschen so öberflächlich?

    • Lisa und Joy 2. Januar 2018 at 04:55 - Reply

      Hallo Ursula,
      Entschuldigung für die späte Antwort. Toll, dass du die Angelschnur entsorgt hast und so den Gänsen und Vögeln geholfen hast. Ist es Faulheit oder Unwissenheit das Menschen der Weg zum Mülleimer zu weit ist? Toll das du dich eingesetzt hast!

  3. Ursula Henn 29. Dezember 2017 at 10:02 - Reply

    Ach … , was ich noch sagen wollte: Den Aufkleber auf dem Briefkasten-keine Werbung, finde ich gut! LEIDER wird die unerwünschte Werbung dezent in die kostenfreie Wochenzeitung(regionale Nachrichten und Anzeigen) geschoben-und erreicht die Haushalte letztlich dann auf diesem Weg. .

    • Lisa und Joy 2. Januar 2018 at 04:57 - Reply

      Stimmt. Das bemerke ich jetzt erst. Die Werbung findet sich ab und an sogar in bezahlten Wochenzeitungen.

  4. Schlichting 14. Januar 2018 at 12:38 - Reply

    Hallo mein Name ist Jessi, ich wollte mich erstmal bei euch bedanken für diese wunderbaren Tipps. Es ist wahnsinn wie sehr wir doch in unserem Alltag mit Plastik in Kontakt kommen. Egal wohin man schaut, überall Plastik : ( ich möchte meinen Teil dazu beitragen und meine Familie auch mit meinem neuen Lebensstil anstecken. Sonnige Grüße Jessi

    • Lisa und Joy 21. Januar 2018 at 10:29 - Reply

      Hallo liebe Jessi,

      sehr gerne doch. Da hast du Recht – unser Leben ist doch sehr von Plastik umgeben. Uns freut es sehr – dass du aktiv werden möchtest und deinen Teil dazu beitragen möchtest. Super, dass du auch deine Familie für ein plastikarmes und nachhaltiges überzeugen möchtest. Weitere Idee, Tipps und eine Community findest du hier: http://bit.ly/2fv8U6H

      Viele Grüße
      Lisa und Joy von EcoYou

  5. Thomas Strauß 10. Mai 2018 at 22:16 - Reply

    Vor 200 Jahren gab es kein Plastik. Gut für die Umwelt! Das Umweltproblem sehe ich ein, das ist da.Allerdings kann man schwer komplett auf Kunststoffe verzichten. Das Fahrrad hat Nylon-Reifen. Der Schlauch darin besteht aus Gummi. Der Strom kommt aus PVC-isolierten Kabeln, die Elektrotechnik und Elektronik ist ohne Kunststoffe nicht denkbar. Vor 200 Jahren gab es das alles nicht und viele Probleme, die wir heute haben, ebenfalls nicht. Ich habe angefangen, meine Joghurt-Becher und Makrelenfilet-Dosen auszuwaschen und in die gelbe Recycling-Tonne zu werfen – in der Hoffnung, dass diese wirklich wiederverwertet und nicht verbrannt werden. Es ist schlimm, wenn man durch den Wald geht und sieht, wie irgendwelche Vorgänger ihren Müll einfach in die Natur werfen. Was denken die sich? „Wird schon jemand aufsammeln?“, „um mich kümmert sich ja auch keiner, warum soll ich mir darüber Gedanken machen?“. Man müsste ein neues Schulfach einführen – Umweltschutz. Der kann niemandem egal sein!

    • Joy 11. Mai 2018 at 07:26 - Reply

      Hallo Thomas,

      da hast du Recht. Plastik ist prinzipiell auch nicht schlecht sondern in vielen Bereichen auch sehr nützlich wie beispielsweise in der Medizin und co. Vor allem Einwegplastik und ein verschwenderischer Umgang mit Plastik verursacht viele Schäden in der Natur. Die Idee Umweltschutz als Schulfach einzuführen wäre sicherlich ein wichtiger und sinnvoller Schritt im Bildungswesen.

      Viele Grüße
      Joy von EcoYou

  6. Sveb 24. Mai 2018 at 17:19 - Reply

    Hallo,

    Wie bekomme ich euer E-Book?

    Viele Grüße

    Sven

  7. Anna 8. August 2018 at 11:15 - Reply

    Super Artikel. Danke für diese vielen Tipps und Ratschläge.
    Ich setze vieles schon um. Einiges klappt noch nicht.
    Wie macht ihr das mit dem Müllfreien Einkaufen beim Fleischer? Aus hygienisch Gründen darf dieser meine Dose nicht hinter die Theke nehmen und die Sachen lose über die Theke reichen auch nicht.
    Ich möchte das gerne ändern. Der Fleischer könnte es inoffizell machen aber wenn sich darüber jemand bei der Hygiene beschwert ist der Laden gleich dicht oder ähnliches.
    Hat da vielleicht jemand einen Rat?

    • Lisa und Joy 8. August 2018 at 11:21 - Reply

      Hallo Anna,

      vielen Dank für deine Nachricht. Da wir beide vegan leben gehen wir nicht zum Fleischer 😉
      Wir wünschen Dir noch eine schöne Woche und super, dass du bereits sehr viel umsetzt.

      Viele Grüße
      Joy von EcoYou

  8. Ksenija 13. August 2018 at 18:28 - Reply

    HI!
    Ich bin ein großer Fan von Euch geworden.
    Freue mich immer auch auf Posts bei Instagram und Pinterest!
    Weiter so!
    Herzlichst Ksenija alias hausmittelchen.at

  9. Sabiene 6. September 2018 at 19:56 - Reply

    Danke für diese tolle Auflistung! Deine Ideen haben mich mehr als inspiriert.
    LG Sabienes

    • Lisa und Joy 7. September 2018 at 11:24 - Reply

      Hallo Sabienes,

      vielen Dank für deine Rückmeldung.

      Grüße Joy von EcoYou

  10. Denise 10. September 2018 at 00:44 - Reply

    Hey 🙂
    Ich finde eure Seite sehr toll . Wir sind erst seit kurzer Zeit daran auf Plastik Müll zu verzichten, bzw allgemein Müll zu reduzieren. Eure Tipps haben uns Mega weiter geholfen . Wir haben auch schon die Brot Obst und Gemüse Beutel die super sind und der Aufkleber hat allein schon viel geholfen . Ich bin euch so dankbar für die ganzen Tipps ihr habt mir echt zu denken gegeben . Wir haben damit angefangen als wir einen Artikel von euch gelesen haben .

    • Lisa und Joy 10. September 2018 at 05:53 - Reply

      Hallo Denise,

      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Das freut uns sehr zu hören. Wir bedanken uns für deinen Einsatz gegen Plastik und finden deine Umstellung auf nachhaltige Alternativen echt klasse.

      Viele Grüße
      Joy von EcoYou

  11. Becki 13. September 2018 at 11:58 - Reply

    Moin-Moin aus dem Norden des Landes!

    Auch ich versuche seit geraumer Zeit auf möglichst viel Plastik zu verzichten.
    Leider nicht ganz einfach.
    Beim Edeka in unserem Dorf stoße ich auf taube Ohren, was Plastik an der Fleisch- und auch an der Käsetheke anbelangt.
    Seitdem kaufe ich den Großteil meines Bedarfs auf dem Wochenmarkt ein Dorf weiter ein.
    Im Frühjahr / Sommer habe ich auch eigenes Gemüse, da ich mir ein kleines Stück meines Gartens als Nutzgarten umfunktioniert habe.

    Meine Kochutensilien bestehen aus Holz oder Edelstahl (Trinkhalme auch aus Edelstahl).
    Ich koche fast immer frisch, so dass ich nicht auf Fertigprodukte zurückgreifen muss, und für meine Einkäufe benutze ich natürlich Stoffbeutel.
    Mein Brot backe ich wenigstens im Winter immer selbst, da ich dann meinen Holzofen anhabe, der über einen Backofen verfügt. Im Sommer kaufe ich mein Brot ungeschnitten beim Bäcker und lasse es mir in einen Stoffbeutel verpacken (falls ich den mal nicht „am Mann“ habe, bevorzuge ich Papiertüten, wenn auch die Verkäuferinnen damit oft überfordert sind).
    Wenn der Ofen an ist, trockne ich auch gern meine Wäsche auf dem Wäscheständer vor dem Ofen statt im Wäschetrockner (im Sommer eh draußen).

    Meine Lappen für den Abwasch habe ich mir aus alten Frottee-Handtüchern gemacht (einfach zerschneiden, umzuketteln, fertig), und gebe diese dann mit in die Kochwäsche, ebenso die selbst hergestellten Abschmink-Pads.
    Meine Wachstücher zum Einpacken diverser Lebensmittel habe ich auch selbst hergestellt aus Baumwollstoff (da meine Mutter näht, hat sie oft mal einen Rest, den sie nicht braucht), und Bienenwachs vom Imker um die Ecke. Das macht Spaß, und ist ein tolles Geschenk (in unserer Familie beschenken wir uns z.B. zu Weihnachten ausschließlich mit selbst hergestellten Dingen).

    Meine Pausenbrote nehme ich in Edelstahldosen mit, meinen Tee in einer Edelstahl-Thermoskanne.
    Meine Getränke kommen schon seit Jahren aus Glasflaschen – allein geschmacklich mit Getränken aus Plastikflaschen gar nicht zu vergleichen.

    Bambuszahnbürsten finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, nutze ich aber trotzdem.
    Die von mir benutzen Wattestäbchen sind aus Pappe in Papier verpackt).
    Mit Haarwaschseife komme ich leider nicht gut zurecht, da sind meine Haare sehr strähnig, fühlen sich strohig an und sehen unschön aus.
    Fürs Haare färben bin ich auf Henna umgestiegen. Ist zwar zeitaufwändig, aber das Ergebnis ist toll.
    Meine Cremes mache ich selbst (auch das gibt tolle Geschenke ab). Hierfür lass ich mir von Verwandten und Bekannten immer ihre alten Cremedosen geben, die sonst in den Müll wandern würden. Mein selbstgemachtes Deo finde ich um Längen besser als das gekaufte.
    Manchmal mache ich mein Waschpulver selbst, oder benutze Waschnüsse oder Kastanien. Das Ergebnis ist aber bei Weitem nicht so wie bei gekauftem Waschpulver.
    Meine Reiniger mach ich auch oft selbst aus Natron und Waschsoda.
    Natron ist ein tolles Zeug. Ist in ner Papierverpackung und man kann zum Beispiel auch sein Backpulver damit ersetzen (zzgl Zitronensäure).

    Ja, diese Aufzählung ist sicherlich nicht komplett, enthält aber vielleicht doch für den einen oder anderen noch ne Anregung.

    Und auch, wenn ich oft belächelt werde……ich bleib dabei……

    Liebe Grüße aus der Nähe von Bremen

    Becki

    • EcoYou Team 14. September 2018 at 12:36 - Reply

      Hey Becki,

      vielen Dank für deinen super ausführlichen Kommentar, wir wissen das wirklich sehr zu schätzen!

      Ganz egal, was alle diejenigen sagen die dich belächeln, dass was du machst ist wirklich beeindruckend und kann sicherlich schon vielen als großartiges Beispiel dienen. Wenn wir mehr Menschen wie dich finden können oder mehr Menschen sich daran ein Beispiel nehmen, dann müssten wir uns wahrscheinlich weniger Sorgen um Müll und Umweltverschmutzung machen.

      Also nochmal vielen Dank für deinen tollen Kommentar und deine Taten, lass dich nicht von den Belächlern, den tauben Ohren und anderen negativen oder zweifelnden Menschen oder Dingen zurückhalten. Du hast schon viel geleistet und bist auf einem großartigen Weg unsere Welt zu einem saubereren und besseren Ort zu machen. 🙂

      Liebe Grüße
      Dennis von EcoYou

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