Ordnung ist das halbe Leben. Meine Magic Cleaning Erfahrungen

Beitrag weiterempfehlen:

Meine Magic Cleaning Erfahrungen

Magic Cleaning Erfahrungen

Die „Magic-Cleaning“ Philosophie geht auf die japanische Bestsellerautorin Marie Kondo zurück. Das Buch der Autorin kam im März 2012 auf den Markt und schlug hohe Wellen. Allein in Japan wurde das Buch über eine Million mal verkauft. Auch in Amerika schaffte es das Buch auf die Bestsellerliste der „New York Times“.

Marie Kondo arbeitet als selbstständige Beraterin für Ordnung und Aufräumen. Dabei geht es um konsequentes Aufräumen und Ausmisten. Mit ihrem Buch: Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihre Leben verändert revolutionierte die Autorin den Begriff der Ordnung. Sie entwickelte die berühmte KonMari-Methode. Dazu findest du unzählige Informationen im Web. Ich kann dir das Buch nur wärmstens empfehlen.

Das Time Magazin zählt Marie Kondo sogar zu den 100 einflussreichsten Frauen weltweit. Ihre Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Tokio.

Ihre Ordnungswissenschaft bezeichnet Marie Kondo als Konmari-Methode. Diese Methode umfasst folgende Grundsätze: 

  1. Alle Gegenstände zum Aussortieren werden auf einer Stelle gesammelt.
  2. Entscheide selbst was weggeworfen wird. Dazu frage dich: Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in der Hand halte? Falls nein, kannst du ihn getrost ausmisten. 
  3. Räume alles auf einmal in kurzer Zeit und perfekt auf.
  4. Jeder Gegenstand den du nicht weggibst bekommt seinen eigenen Platz.
  5. Alle Gegenstände müssen richtig verstaut werden.

Bevor ich gleich zu meinen Magic Cleaning Erfahrungen komme, möchte ich dir noch drei wirklich Interessante Artikel vorstellen:

  1. Aufräumen nach der „Konmari“ Methode
  2. Ich habe endlich aufgeräumt, mit der Kondo-Methode
  3. Trend „Magic Cleaning“ – Aufräumen für die Seele

Magic Cleaning Erfahrungen

Nun zu meinen Magic Cleaning Erfahrungen

Buch

Das Buch von Marie Kondo fiel mir im Jahr 2016 in die Hand. Damals befand ich mich in der WG meiner Freundin. In der Ecke lag ein optisch ansprechendes Buch mit einem roten Kreuz. Daraufhin zog es mich ebenso in diese Ecke. Mit großem Interesse betrachtete ich das Titelblatt sowie die ersten Seiten des Buches. Folglich begann ich am nächsten Tag das Buch zu lesen.

Philosophie

Die Magic Cleaning Philosophie habe ich wie magisch aufgesaugt. Beim Lesen konnte ich zahlreiche faszinierende Erkenntnisse gewinnen. Meiner Freundin gefiel das Buch ebenso und sie erzähle ihren Freunden davon. Nachdem die letzte Seite gelesen war tauschten wir uns über die Methode aus. Während wir beide unglaublich fasziniert waren, überlegten wir uns eine effektive und schnelle Umsetzung.

Bestandsaufnahme meiner Wohnung

Als ich in meiner Wohnung ankam inspizierte ich gleich meinen ganzen Haus- bzw. Wohnungsbestand. Schließlich entdecke ich unzählige unnötige Dinge die einfach so darumstanden. Altes und ungebrauchtes Zeug. Und vor allem viel zu viel.

Ich begann wenn auch anfänglich zögernd auszumisten. Meine Magic Cleaning Erfahrungen waren erst behutsam, dann radikal. Schließlich räumte ich meine halbe Wohnung aus und verstaute das Zeug in Tüten und Taschen. Meine Freundin tat dies ebenso.

Umsetzung

Ich verkaufte, verschenkte oder verstaute mein altes Zeug im Keller. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dein Zeug loswerden kannst:

  1. Flohmarkt
  2. Sozialkaufhäuser
  3. Ebay oder Kleiderkreisel
  4. Freunde und Bekannte
  5. Sperrmüll
  6. Soziale Einrichtungen

Meine Wohnung fühlte sich jetzt anders an. Zuerst etwas spartanisch aber nach kurzer Zeit klar, weitsichtig und aufgeräumt. Nach dem Ausmisten ist mir klar geworden, wie viele Dinge in meiner Wohnung rumstanden, die ich nie benötigte. Irgendwie fühle ich mich nun in meinem minimalistischen Zuhause freier und wohler. 

 

Meine Magic Cleaning Erfahrungen war durchweg positiv und sooo unglaublich befreiend. Besitztümer können unheimlich belasten, stellte ich fest. Weniger ist doch einfach mehr 🙂

Konsumiere weniger und Lebe mehr ist nun zu meinem Lebensmotto geworden. 

 

Magic Cleaning Erfahrungen

Mit diesen Erkenntnissen machte ich es mir mit meiner Katze auf der Couch gemütlich. Ich blickte in mein halb leeres Wohnzimmer und fühlte mich gut.

Wie muss eine Wohnung wirklich aussehen, um sich darin glücklich und wohl zu fühlen? Diese Frage stellte ich mir in den darauffolgenden Stunden. Mit einem entspannten und klaren Blick kann ich dazu nur sagen: Ziemlich minimalistisch. Eine gemütliche Couch mit einer Katze  und einem guten Buch reichen da manchmal schon aus.

Fragen, die du dir stellen kannst:

  1. Was brauchst du in deiner Wohnung/deinem Haus um dich wohl zu fühlen und vor allem
  2. Was brauchst du nicht
  3. An welchen Besitztümern hänge ich und warum? Welche Bedeutung haben sie für mich?
  4. Wie muss mein Zuhause aussehen, damit ich mich glücklich darin fühle? 
  5. Welche Dinge in deiner Wohnung stören dich und wie kannst du das Ändern?
  6. Welche Gegenstände in meiner Wohnung machen mich nicht glücklich?

Magic Cleaning Erfahrungen – Meine Praxis Tipps:

  • Beginne deine Wohnung aufmerksam zu durchforsten und bewusst zu beobachten. Was steht wo und wieso? Schaffe ein Bewusstsein für deine Besitztümer. 
  • Wähle einen freien Tag und beginne auszumisten. Fange mit den Dingen an, die dir leicht fallen. Stelle dir eine Kiste bereit und lege unbrauchbares Zeug hinein. 
  • Nehme dir jeden Tag ein Zimmer vor und miste weiter aus.
  • Nun kannst du jedes Zimmer noch einmal durchgehen und etwas radikaler werden. Stelle dir dazu tiefergehende Fragen wie z.B. Macht mich dieser Gegenstand wirklich glücklich, wenn ich ihn ansehe oder in der Hand halte? Werde ich den Gegenstand vermissen, wenn er nicht mehr da wäre?
  • Denke nicht zu lange nach, sondern höre auf dein intuitives Bauchgefühl. 
  • Schaue nicht noch einmal in die aussortierte Kiste!
  • Weg damit – tief durchatmen – frei fühlen! 

Mein Fazit zum Buch

Das Magic Cleaning Buch hat definitiv mein Leben und meine Haltung zu Besitztümern und Konsum verändert. Inzwischen besitze ich nur noch die Hälfte und fühle mich damit wohl. LESS IS MORE. Ich habe festgestellt, dass es im Leben um Er-Leben und nicht um Konsumieren und Anhäufen von Besitztümern geht. Ausmisten befreit und sorgt für einen klaren Blick. Es erfreut mich, in meine neue und spartanische Wohnung zu blicken.  

Hier noch weitere Interessante Erfahrungsbericht:

 

Gerne kannst du deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren teilen. Ich bin gespannt. Solltest du noch Fragen an mich haben, kein Problem. Schreib einfach ein Kommentar oder schicke mir eine E-Mail an hallo@ecoyou.de

 

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:
Pflanz dir deine Welt wie sie dir gefällt – 9 Balkon Pflanzen Ideen für Dich!
Strahlend weißes Lächeln – Zahnpasta selber machen!
Dip it like a Pro – 3 super leckere vegane Dips zum selber machen!

4 thoughts on “Ordnung ist das halbe Leben. Meine Magic Cleaning Erfahrungen

  • Hallo,
    kurzes erstes einschneindendes Erlebnis. Ich habe nach der Kondo-Methode Klamotten aussortiert. Tagelang habe ich alles gewaschen, aktuelle Klamotten, zu große Klamotten in die die Kinder noch reinwachsen, Winterklamotten. Habe dann vier Haufen gemacht. Von meinem Mann, von mir und für das jeweilige Kind. Es waren ungetüme von Bergen. Ingsgesamt sind 6 große blaue Tüten dann aussortiert worden. Wie herlich, die Schränke sind viel aufgeräumter jetzt und man muss nicht hineinstopfen. Und das beste ich wasche auf einmal weniger. Wie herlich ist das den?
    Das war der erste Schlag und der nächste folgt zu gleich. Bücher und vor allem Kinderbücher.
    Schöne Grüße
    Kamila

    • Hallo Kamila,

      das klingt doch super. Ordnung im Kleiderschrank ist nie schlecht, denn so findet man alles schnell und hat zudem noch eine bessere Übersicht. Wir haben uns nach dem ausmisten auch viel besser gefühlt- jede Menge Ballast ade 😉
      Viel Spaß weiter beim aussortieren und dir noch eine schöne Woche.

      LG Lisa und Joy

  • Habe das Buch nicht gelesen, aber schon viel davon gehört. Ich miste gerade kräftig bei mir aus. Ich hab das Bedürfnis, alles Unnütze loszuwerden. Man hat so viel in der Wohnung stehen/liegen und braucht das meiste nicht. Keine Ahnung, ob ich mit Ausmisten jemals fertig werde, aber bald nehme ich mir bewusst ein paar Tage Urlaub, um zuhause in Ruhr ausmisten/sortieren zu können.

    • Hallo 🙂

      Das hört sich doch super an! Sich von unnötiger Ballast zu Befreien kann wirklich sehr befreiend sein 🙂
      Ich denken Ausmisten bzw. ordnen und aufräumen ist ein lebenslanger Prozess aber wenn man mal damit angefangen hat, möchte man immer weniger statt mehr. So ist es zumindest bei mir. Dann wünsche ich dir mal viel Erfolg beim ausmisten und dir einen schönen und baldigen Urlaub.

      VG Joy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.